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Freitag, 5. Dezember 2014

Über's Erwachsensein oder der Beginn der Freiheit

Seit ungefähr drei Wochen bin ich erwachsen.

Ich bin jetzt seit drei Wochen 18, volljährig, aber nicht erwachsen.



Jetzt kann ich  machen was ich will.

Keiner hat mir mehr etwas zu sagen.

Ich  bin ein freier Mensch und kann diese Freiheit bis zum Ende ausleben.


... denkt man.



Heute möchte ich euch ein bisschen aus meiner Seite klar machen, wie ich diese ganze Seite mit dem Erwachsen werden sehe. Vielleicht ist ja einer von euch gerade in einer ähnlichen Situation, kann gar nicht mehr warten bis er endlich ALLES machen darf oder hat diesen Punkt vielleicht schon seit einer Weile hinter sich und nochmal eine ganz neue Sicht auf diese Dinge.



"Great power comes with great responsibilities" 

Sicher habt ihr dieses Sprichwort schon mal gehört. Genau dieser Spruch hält mich davon ab, erwachsen zu sein. 

Demnach müsste ich jetzt verantwortungsbewusst sein und bereit sein für alles zu haften was ich mache. Überall die Konsequenzen tragen. Erwachsene Entscheidungen treffen.

... ich kann das (vielleicht ja noch) nicht. 

Versteht mich jetzt nicht falsch, ich bin durchaus verantwortungsbewusst. Ich arbeite in einem großen Konzern, den sicher jeder von euch kennen würde. Und einer dessen größten wichtigsten Grundsätze ist Vertrauen. Wir werden von Anfang wenig kontrolliert und übernehmen im sehr niedrigen Alter und Status Aufgaben. Diese Freiheit ist, wie ich aus Erfahrung weiß auf keinem Fall selbstverständlich und in diesem Umfang auch nicht üblich.

Aber dadurch habe ich auch bemerkt, das viele Nachteile dadurch entstehen. Ich arbeite neun bis zehn Stunden am Tag unter Dauerstress und sollte so ganz nebenbei noch für die Berufsschule lernen.

Aber genug davon...





Es wird es wert sein. Alles wir sich eines Tages gelohnt haben. 

Aber das alles heißt Erwachsen. Das bin ich aber noch nicht.

Noch habe ich Zeit. Wenn man mit Älteren spricht hört man noch "Du bist ja noch, du kannst noch alles machen."

Und jetzt kommen wir dazu, was eigentlich genau JETZT, genau in den nächsten fünf bis zehn Jahren wichtig ist.

Wir sind genau in dem viel zu kurzen Zeitfenster zwischen "Ich kann noch alles machen" und "Ich darf jetzt alles machen".

Quelle: weheartit.com


Und das sollten wir ausnützen. Das heißt jeden Moment das Leben spüren.

Jeden Moment ausnutzen.

Jede Möglichkeit auf ein Erlebnis warhnehmen.

Die ganze Welt sehen.

Alles ausprobieren.

Pure Freiheit und  Adrenalin atmen.

Besser: erLEBEN


Wenn wir mal älter sind und es wirklich Zeit zum Erwachsensein ist, haben wir immer noch Zeit zum  tagelang daheim sitzen. 

Jetzt ist die Zeit für eine Reise in das Land, wo du schon immer hinwolltest.

Für den größten Rausch deines Lebens.

An Nächte, an die du dich später nicht mehr erinnern kannst.

Und an Momente, die dir für immer im Gedächtnis bleiben.

Für die große Liebe, die größte Freude und den größten Schmerz.

Momente mit denen du dein Leben identifizierst.

Kein Platz für Angst, Unsicherheit und Auf-Nummer-sicher-gehen.


Quelle: weheartit.com


Also spring, fliege ab; und schaue in zehn Jahren nochmals zurück.

Verantwortung wartet schon ...

Und das fast dieses Lied am besten zusammen (habe ich jemals erwähnt, dass ich OneRepublic liebe)





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